Obstkuchen mit Bis­kuitboden

Zutaten für den Biskuitboden:

  • 2 Eier, getrennt
  • 2 EL Wasser, heiß (alternativ: Birnensaft oder Ähnliches); bei Herstellung eines dunklen Biskuit: 3 EL
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 1 gestrichener TL Backpulver
  • 100g Mehl, gesiebt (alternativ: 50g Mehl & 50g Mondamin)
  • 80g Zucker
  • Optional: 1 großer, gehäufter EL Kakao (dunkler Biskuitboden)
  • Butter zum einfetten der Backform

Das Eiweiß mit 10g Zucker zu Eischnee rühren und zur Seite stellen. Eigelb mit Wasser bzw. Saft und dem übrigen Zucker mindestens 5 Minuten schaumig rühren. Vanillezucker, Backpluver und ggf. Kakao hinzugeben und gut unterrühren. Das gesiebte Mehl unterheben. Am Schluss den Eischnee unterheben. Den Teig in eine gut gefettete Obstform geben und im vorgeheizten Ofen bei 160-170 Grad Celsius 20-30 Minuten backen. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, aus der Backform lösen und abkühlen lassen.

Zutaten zum Belegen:

  • 100g Marzipan Rohmasse
  • ca. 400-500g Obst. Zum Beispiel: Sauerkirschen, Mandarinen, Banane, Kiwi… (ggf. auch gemischt belegen.)
  • Obstsaft (zum Beispiel von den Kirschen) für den Tortenguss und zum Anrühren des Marzipan.
  • 1 Päckchen klaren Tortenguss
  • Mandelplättchen zum garnieren
  • Butter zum Anrösten

Den Marzipan in eine Schüssel geben und so viel Obstsaft hinzugeben, dass nach dem Zerdrücken und Anrühren mit einer Gabel eine gut verstreichbare Masse entsteht 6t8cjoq. Statt Obstsaft kann das Anrühren auch mit Rum oder Likör erfolgen. Die Masse auf dem Biskuitboden verstreichen. Den Kuchen mit dem Obst belegen. Den Tortenguss nach Anleitung zubereiten und auf den Kuchen geben. Die Mandelblättchen in Butter anrösten und den Kuchen vorsichtig am äußeren Rand damit garnieren.

Den Kuchen mit frischer Schlagsahne servieren.

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Lensa mit Spätzle und Saitenwürschtle

Wenn man von einem typisch schwäbischen Gericht sprechen kann, dann sind es sicherlich “Lensa mit Spätzle ond Seitenwürschtle”. Schon “Äffle ond Pferdle”, zwei Zeichentrickfiguren des im SDR-Werbefernsehen in den 60er, 70er und 80er Jahren, haben erkannt, dass es für den Schwaben nichts Vergleichbares gibt: “Was isch groß? – A Elefant. Was isch größer? – Schtugart. Und was isch überhaupt des Gröschte? – Lensa mit Spätzla ond Seitenwürschtla.”

Zutaten:

  • 500g schwäbische Berglinsen
  • 1 mittelgroße Zwiebel, in kleine Würfel geschnitten
  • 1 Karotte, in kleine Würfel geschnitten
  • 1 Stück Sellerie, in kleine Würfel geschnitten
  • 1 Stück Petersilienwurzel, in kleine Würfel geschnitten
  • 1/2 Stange Lauch, in kleine Stücke geschnitten
  • 1 kleine Paprika, in kleine Würfel geschnitten
  • Etwas Petersilie, fein geschnitten
  • 1 Kartoffel, in kleine Würfel geschnitten
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 kleine Tasse Rotweinessig
  • 1 Tasse trockener Rotwein
  • 0,5-0,75l Fleisch- oder Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer und gemahlener Chilie zum Abschmecken
  • Olivenöl zum Anbraten

Die Linsen in ein feines Küchensieb geben und abwaschen. Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebeln glasig anbraten. Die Linsen hinzugeben und ebenfalls kurz mitbraten. Das restliche Gemüse in den Topf geben und alles bei mittlerer Hitze weiter anbraten. Wenn das Gemüse leicht Farbe genommen hat, mit Essig und Wein ablöschen. Soviel Brühe hinzugeben, bis die Linsen gerade bedeckt sind. das Lorbeerblatt hinzufügen und das ganze mit Pfeffer, Salz und etwas gemahlener Chili würzen. Die Linsen bei geringer Hitze ca. 1,5 Stunden bei geringer Hitze köcheln lassen und gelegentlich umrühren. Bei Bedarf etwas Wasser hinzugeben, so dass die Linsen immer leicht bedeckt sind.

Als Beilage sind schwäbische Spätzle und Saienwürschtle (Wiener Würstchen) beinahe obligatorisch. Alternativ passen aber auch sehr gut geräucherte Bratwürste oder Debreziner als Beilage.

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Sri Lanka Chicken Curry

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Zu diesem Rezept hat mich der der Biergarten “Zum Höllerer” in der Nähe des Westbads in München Pasing inspiriert. Obwohl man es hier am wenigsten erwarten würde, findet man dort auf der Tageskarte unter dem Stichwort “Resa kocht für Sie” sehr gute Speisen der Sri Lankischen Küche.

Zutaten:

  • 750g Hähnchenbrustfilet (in Streifen geschnitten)
  • 1 mittlelgroße Zwiebel, gewürfelt
  • 1 Zehe Knoblauch in dünne Scheiben geschnitten
  • 1 Daumengroßes Stück frischer Ingwer, fein geschnitten
  • 1 kleiner Bund Koriandergrün, fein gehackt und einiger Blätter zum garnieren
  • 1 EL gutes Currypulver
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Rosenpaprika
  • 1 TL Paprika edelsüß
  • 1/2 TL Zimt
  • Bestes Olivenöl zum Anbraten
  • 1/2 TL Chillieflocken
  • Salz
  • Pfeffer
  • Etwas geriebene Zitronenschale
  • 400ml Hühnerbrühe
  • 400ml stückige Tomaten
  • 400ml Kokosnussmilch
  • Reis als Beilage

Currypulver, Kreuzkümmel, Paprika und Zimt mischen. Das Öl in einem Wok erhitzen und die vorher gemischten Gewürze und den Ingwer bei mittlerer Hitze kurz anbraten. Die Zwiebeln und das Hähnchenfleisch hinzugeben und 3-5 Minuten anbraten. Den Knoblauch dazugeben und diesen kurz mitbraten. Mit der Hühnerbrühe ablöschen. Die Tomaten, den Koriander und die Chiliflocken hinzugeben und das ganze etwa 15 Minuten köcheln lassen. Nun die Kokosmilch in den Wok geben und weitere 45 Minuten bei geöffnetem Deckel etwas einkochen lassen. Kurz vor dem Servieren etwas geriebene Zitronenschale hinzugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Curry auf Tellern mit dem Reis anrichten und mit den Korianderblättern garnieren. Guten Appetit.

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Eine Art Lasagne al Giovanni

Bevor ich mir meine eigene “Art” Lasagne ausgedacht habe, war ich immer skeptisch diese italienische Spezialität zuzubereiten, da es durch die Bechamelsoße immer so mächtig ist. Durch den Verzicht auf die Bechamelsauce und die Verwendung der Karotten und der Paprika erhält man zwar keine echte Lasagne aber ein sehr leckeres Pastagericht.

Zutaten:

  • 500g Rinder- oder Schweinehackfleich – Vom Metzger frisch durch den Fleischwolf gedreht.
  • 1 große Zwiebel, in feine Würfel geschnitten
  • 2 Zehen Knoblauch, fein gehackt
  • 2 Karotten, in Würfel geschnitten
  • 1 Paprika (Farbe egal), in Würfel geschnitten
  • Einige Zweige frischen Oregano, Blätter abgezupft und gehackt
  • 1 Dose stückige Tomaten
  • 1 Becher Crème légère
  • 2 Esslöffel Tomatenmark
  • 1 großes Glas Rotwein
  • 1 Tasse Wasser
  • 1 Kugel Mozzarella, in Scheiben geschnitten
  • ausreichend Lasagneplatten
  • Salz, Pfeffer, Paprika Edelsüß, Chillieflocken und eine Priese Zucker zum Würzen
  • 200g Parmesan, grob gerieben
  • Olivenöl zum Anbraten

Für die Sauce Olivenöl in einen großen Topf geben, so dass der Boden gut bedeckt ist. Die Zwiebeln darin glasig anschwitzen. Das Hackfleisch hinzugeben und anbraten. Das Hackfleisch dann mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen. Anschließend den Knoblauch, die Karotten und die Paprika hinzugeben und 5 weitere Minuten braten. Nun das Tomatenmark einrühren. Das ganze mit dem Wein und dem Wasser ablöschen und die stückigen Tomaten hinzugeben. Einige Chillieflocken – je nach gewünschter Schärfe – und den Oregano dazugeben und das ganze 20 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen. Am Ende die Crème légère einrühren, kurz aufkochen lassen und das ganze mit den Gewürzen abschmecken.
Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. In eine Lasagneform eine Schicht Sauce, eine Schicht geriebenen Parmesan und eine Schicht Lasagneplatten geben. Das ganze abwechselnd wiederholen – normalerweise ergeben sich 4-5 Schichten. Die oberste Schicht nicht mehr mit Lasagneplatten bedecken, sondern die Mozarellascheiben auflegen. Die Lasagne bei 200 Grad 25 Minuten backen, bis der Käse goldbraun geworden ist.

Hierzu eignet sich hervorragend ein großer Sommersalat.

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8-bit trip von Tomas Redigh & Daniel Larsson

8-bit trip ist ein Animationsfilm, den Tomas Redigh & Daniel Larsson in Stop-Motion-Technik realisiert haben. Der Film beschäftigt sich mit den Computerspielen der 80er Jahre. Die beiden Filmemacher haben sich in einer umgebauten Scheune ein eigenes Filmstudion eingerichtet. In ihrer Freizeit haben Sie 8-bit trip in mehr als 1500 Stunden aus Legosteinen “zusammengebaut”.

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Spätzle – Typisch schwäbisch

Wenn man an die schwäbische Küche denkt, fallen einem natürlich sofort die berühmten Spätzle – Aussprache übrigens [Spätzla] – ein. Diese eignen sich sowohl als Beilage zu verschiedenen Braten oder zu Linsen, aber auch als eigenständige Gerichte wie “Spätzle mit Soß'” oder “Käsespätzle”.

Für schwäbische Spätzle als Beilage braucht man folgende Zutaten (4 Personen):

  • 500g (300g als Beilage) Mehl (am besten Spätzlesmehl, es funktioniert aber auch mit ganz normalem)
  • 5 Eier (3 Eier als Beilage) – man kann aber auch nur 4 nehmen
  • ca. 0,2 l (0,1 l als Beilage) Wasser
  • etwas Salz
  • etwas Butter zum “Schwenken” der fertigen Spätzle

Als Werkzeuge braucht man folgende:

  • Einen großen Topf mit Wasser zum Kochen der Spätzle
  • Eine große Schüssel für den Teig
  • Einen Kochlöffel oder ein Handrührgerät mit Knethaken zum Schlagen des Teigs
  • Einen Spätzlesdrücker
  • Einen Schaumlöffel um die Spätzle wieder aus dem Wasser zu bekommen
  • Eine Schüssel für die fertigen Spätzle

Den Topf mit Wasser füllen und zum Kochen bringen. Das Mehl in die Schüssel geben. Die Eier, das Wasser und eine Priese Salz hinzugeben. Das ganze mit dem Kochlöffel oder dem Rührgerät durchmischen. Den Teig so lange schlagen bis er eine zähflüssige Konsistenz besitzt. Ggf. etwas Wasser oder Mehl hinzugeben. Den Teig so lange schlagen, bis er Blasen wirft und ganz langsam vom Kochlöffel tropft.
Sobald das Wasser sprudelnd kocht (wichtig!), etwas Salz ins Wasser geben. Den Spätzlesdrücker zu 2/3 mit Teig füllen. Nun die Spätzle ins Wasser drücken und mit dem Schaumlöffel vorsichtig umrühren. Sobald die Spätzle an der Wasseroberfläche schwimmen kann man sie mit dem Schaumlöffel abheben und in die bereitgestellte Schüssel geben. Sobald das Wasser wieder kocht den ganzen Vorgang wiederholen. Zum Schluss etwas Butter über die Spätzle geben und vorsichtig unterheben.
Sollten die Spätzle zu dünn werden, ist der Teig zu flüssig, d.h. man sollte etwas Mehl hinzugeben. Ist das Ergebnis mehr kugelförmig ist der Teig zu fest und es wird noch etwas Wasser benötigt.

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Top Gear – Klasse Unterhaltung der BBC

Vor ein paar Wochen wurde ich von einem Freund auf die BBC 2-Sendung Top Gear aufmerksam gemacht und ich muss sagen: ich bin begeistert. Vor allem die “Top Gear Challenges”, bei denen die Moderatoren Aufgaben von den Produzenten gestellt bekommen, und die “Top Gear Adventures” bieten kurzweilige Unterhaltung. Die 3 Moderatoren Jeremy Clarkson, Richard Hammond und James May moderieren die Sendung seit dem Jahr 2002.
Ausschnitte der Sendung können auf YouTube angesehen werden. Ganze Sendungen von Top Gear sind auf DVD erhältlich.
Einen Ausschnitt aus “The Bolivian Adventure” sollte man sich unbedingt mal aut YouTube ansehen.

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